Midori

Posted by: Midori on: März 16, 2009

Mir wurde gesagt, ich habe eine sehr positive und strahlende Aura. Hört man doch gerne. Bei so vielen, hoffentlich positiven, Dinge die mir momentan wiederfahren, scheint der Mond wohl in einem guten Schein für mich zu stehen. Schön! … Hab ich schon mal erwähnt, dass ich an esoterische Dinge eigentlich nicht glaube? Naja, ist ja auch egal … ich hab eine strahlende Aura.

Posted by: Midori on: März 15, 2009

Es ist einfach alles zu schnell. Alles verändert sich so schnell, dass ich kaum mehr Zeit habe durchzuatmen. Entscheidungen müssen von einer Minute auf die andere getroffen werden. Alles wird über das Internet erledigt weil ich keine Zeit habe, die Dinge persönlich und vor Ort zu erledigen. Wichtige Veränderungen werden aufgeschoben und die Zeit um sich mit einschneidenden Geschehnissen auseinander zu setzten fehlt. … Ich sollte mal wieder raus und weg.

Posted by: Midori on: März 15, 2009

Seit Freitag zermartere ich mir den Kopf ob diese bevorstehende berufliche Veränderung gut ist. Nüchtern und emotionslos betrachtet ist es ein weiterer sehr schneller Schritt die Karriereleiter hinauf. Andererseits bedeutet es noch mehr Arbeit, neues Kennenlernen und vielleicht auch Neid von anderen Kollegen. … Eigentlich ist es sinnlos sich darüber so lange den Kopf zu zerbrechen; passieren wird es sowieso. Aber seit Freitag wünsch ich mir jemanden, der mich einfach nur in die Arme nimmt und sagt “Ist doch toll!”.

Posted by: Midori on: März 14, 2009

Neulich in der Arbeit, nach einem Gespräch mit den Geschäftsleitern:

“Wie oft soll ich es dir noch sagen, sieh es doch endlich ein. Du bist wirklich gut.”

Posted by: Midori on: Februar 28, 2009

Neulich beim Oasis Konzert erlebte ich eine ziemliche Gefühlsachterbahn. Gänsehaut, Euphorie, Traurigkeit, Freude, abgesehen von dem unglaublichen Gefühl, dass nur für mich gesungen wird. Dieses Gefühl hatte ich noch nie. … wobei, wenn wir uns mal ehrlich sind, Noel und Liam haben nur für mich gesungen.

Posted by: Midori on: Februar 24, 2009

Manchmal treiben mich meine Kunden zur Weissglut. Vor allem dann, wenn ich sie wochenlang nicht erreiche. Da müht man sich ab, versucht tolle Ideen abzuliefern, die auch zum größten Teil begeistert angenommen werden, und man verspricht eine schriftliche Freigabe. Drei Mails rausgeschickt, zwei unbeantwortete Anrufe getätigt, eine Woche vergeht. Vier Mails rausgeschickt, fünf unbeantwortete Anrufe getätigt, ich befinde mich schon in einem leicht nervösen Zustand; die zweite Woche vergeht. Die dritte Woche bricht an, wieder Mails rausgeschickt und unbeantwortete Anrufe getätigt, ich laufe mittlerweile im Kreis. Der dritte Tag der dritten Woche angebrochen, ich befinde mich mittlerweile in einem panischen Zustand; eine unbeantwortete Mail rausgeschickt, einen erfolgreichen Anruf getätigt mit dem Ergebnis, dass die schriftliche Freigabe in Kürze folgt. Und … ich warte immer noch.

Posted by: Midori on: Februar 24, 2009

Seit drei Tagen versuche ich meine Steroanlage zu überreden mich morgens friedlich zu wecken. Das Wort friedlich und wecken passt wohl nicht immer in einem Zusammenhang, aber ich glaube es ist möglich. Ich stelle mir das in etwa so vor: Ab ca. 5 Uhr morgens wache ich das erste Mal auf, da ich mich nicht mehr im Tiefschlaf befinde. Somit bleibt mir eine Stunde um noch ein bisschen vor mich hin zu schlafen. Um ca. 6:15 schaltet sich die Stereoanlage von selbst ein, weil ich ja den Timer gestellt habe. Sie startet mit einem geringen Volumen, empfehlenswert wär Level 1. Langsam steigert sich das Volumen, bis Level 10 erreicht ist. Level 10 ist Zimmerlautstärke. Mit diesem langsamen increase an Volumen, werde ich friedlich wach.
Leider ist das nur meine Wunschvorstellung. Meine momentane Situation sieht folgendermaßen aus: Um ca. 6:15 schaltet sich die Stereoanlage von selbst ein. Das Volumen steigert sich nicht, nein, es befindet sich sofort auf Level 10 und ich erschrecke. Dieses Aufwachen ist weder friedlich, noch angenehm.

Posted by: Midori on: Februar 15, 2009

Gestern beim Einkaufen ist es mir aufgefallen. Ich gehöre wieder zu ihnen. Kurz habe ich mir darüber gedanken gemacht, ob es dem Mann in der Schlange hinter mir auffällt – vor ihm standen 3 Singles, zwischen 25 und 30, die ihre Einkäufe erledigten. An Samstagen an der Kasse trennt sich die Spreu vom Weizen – am Laufband offenbart sich der Familienstand. Singles kaufen kleine Brotlaibchen, 1 L Haltbar Milch, max. 2 -3 Äpfel, Brotaufstrich, nur ein Fertiggericht, vielleicht 2 Smoothies, usw. Vergleicht man Einkäufe, so bekommt man mit der Zeit ein gewisses Auge dafür. Man kann sogar WG-Einkäufe von den anderen unterscheiden. Wenn man sich diesem Umstand bewußt wir, muss man sich entscheiden wie man sich verhält. Man isoliert sich und konzentriert sich nur auf die aktuellen Kassageschehnisse. Oder man wirft dem gutaussehenden Mann in der Schlange gegenüber ein Lächeln zu.

Posted by: Midori on: Februar 12, 2009

Zur Zeit bin ich eine Kugel. Ein vor sich hinrollender Wattepausch. Ich rolle einfach vor mich hin. Weiß nicht was morgen passiert und will eigentlich auch nicht über gestern nachdenken. Einfach nur weiterrollen. Manchmal piekst ein Strohhalm durch meine Wand aus Watte. Ich erschrecke kurz. Ärgere mich vielleicht ein Weilchen, aber ein paar Stunden später kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Ab und zu geht es Bergauf, was zu Beginn mühsam erscheint; doch das darauffolgende Bergab, belohnt die Mühe. Wenn ich hunger habe, greife ich einfach nach oben oder unten, oder nach rechts oder links, egal, denn überall ist Zuckerwatte. Je nach Wetter, Laune oder Lust wechsle ich meine Farbe; bin schneller oder langsamer. Und so rolle ich einfach vor mich hin. Singe. Lache. Tanze.

Posted by: Midori on: Februar 11, 2009

Ich mag es mein Essen in kleinen Schälchen zu portionieren, die ich mir auf Flohmärkten oder im Abverkauf gönne. Immer nur ein Schälchen. Bei Tassen verhält es sich anders; da nehme ich immer zwei.

no matter what has ever come to me | i got my own brand of company | i got da da da inside my head | and i play songs back to back until i got to bed | and i find that i'm never alone | and i find that my heart is my home | the music within makes me whole | a world that i built on my own